Unsere Anreise entlang der dalmatinischen Küste

Am Sonntag, den 5. September ziehen wir los.

Unser Weg geht über die Steiermark, in Mureck geht es über die Grenze nach Slowenien, in Karlovak, Kroatien, bleiben wir über Nacht. Hier sind am Sonntag Abend bis 22 Uhr die Geschäfte im Einkaufszentrum offen.

Das Wetter ist sommerlich heiß, nachts beginnt es zu regnen.

Bei Nieselregen geht die Fahrt am nächsten Tag weiter, zur Küste zu wird der Regen immer stärker. In Ston erreichen wir das Meer, wir finden auch gleich unsere Freunde Rosi und Fred.

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg der Küstensraße entlang. Es bläst ein starker Wind, die Bora lässt grüßen!

Dafür lacht die Sonne wieder durch die Wolkendecke. Wir kommen bis zum Hafenörtchen POSEDARJE kurz vor Zadar. Es hat einen riesigen leeren Parkplatz und einige gemütliche "Beisln".

 

 Am Diestag machen wir uns etwa 100 km weiter nach Süden auf . Kurz nach Sibenik, an einer langen Meeresbucht in Jadrovac kennt Fred einen Wirt, sein einfaches Wirtshaus mit WiFi und einen passenden Parkplatz. Hier bleiben wir die nächste Nacht.

 

Mittwoch Vormittag verlassen wir unsere Freunde und ziehen weiter. Wir wollen ja nach Griechenland! Meist haben wir Bewölkung, kurz regnet es sogar. Die Landschaft entlang der Küstenstraße ist traumhaft schön, um die Stadt Split gibt es noch starken Verkehr, dann geht es wieder flott voran. Wir kommen bis Ston nach 230 km. - Und hier ist Sonne und wolkenloses Wetter!

Die nächsten Tge machen wir südlich von Dubrovnik Halt. Wir sind in der Nähe vom Flughafen, der hat noch viel Betrieb. Auch der Hafenort Cavtat ist hier und es gibt eine Menge zum Schauen.

 

 

Samstag Abend kommen wir am  Safari Camping in Montenegro an.

3 Mühlviertler und ein Burgenländer stehen in unserer Reihe!

Den Sonntag verbringen wir am Campingplatz. Nachts gibt es Gewitter, tagsüber ist es schwül und heiß.

Durch Albanien

Am Montag geht die Reise weiter.

Drei Mühlviertler nach Griechenland am Weg durch Albanien.

Wir haben dasselbe Ziel, so ziehen wir gemeinsam los. Die Wohnmobile sind gleich PS stark, die Wohnmobilbewohner gleich alt! Wir passen gut zusammen!

An der Grenze zu Albanien heißt es vorerst warten. Fahrer von Bussen und Kleinbussen drängen sich vor, man muss es ihnen gleichtun um auch dranzukommen!

Wir sind gespannt was sich in den zwei Jahren getan hat als wir  hier fuhren. Auch unsere Womo Freunde kennen bereits die Strecke von früher.

Es wird viel gebaut. Vor allem sind es Hotels, Restaurantes, - ja alles für Tourismus! Vieles ging dabei pleite, Bauruinen gibt es an mass. Die Zufahrten haben es aber an sich: holprig, eng, kaum einmal asphaltiert. Die modernen Tankstellen gab es auch schon früher.

Manches blieb gleich, genauso wie dieser Mann in Traditionstracht, der genauso wie vor zwei Jahren an dieser Stelle die Vorbeifahrenden in sein Restaurant einlud!

Einige Straßen wurden ausgebaut, einige Autobahnkilometer mehr. - Jedoch das Geschehen auf der Straße ist gleich geblieben:

Auf Esel, Kuh und Straßenlöcher  musst du immer bedacht sein. In den Städten ist viel Verkehr, die Polizei verhindert mit ihrem Anhalten von Verkehrssündern jedoch noch mehr ein Weiterkommen im Stau. Trotzdem fährt der Albaner wie eine Sau: brutale Überholmanöver, Ellbogentechnik und kein Einhalten der Verkehrsregeln, sprich Geschwindigkeitsbeschränkung, Überholverbot...

Für unsere erste Übernachtung in Albanien peilen wir den Camping Pa emer an. Er ist etwas abseits der Hauptstraße, der letzte halbe Kilometer kein Weg, nur mehr ein Zustand! Vor allem auch wegen der letzten Gewitterregen. Die Lage ist dafür traumhaft.

Der nächste Tag geht an der Küstenstraße entlang, man überquert gabei den Llogarapass mit 1000 m Höhe. Die Ziegenherde verursacht einen kleinen Stau, wir bleiben stehen. Nach vielen traumhaften Ausblicken an die Küste - heute leider sehr trüb - erreichen wir unseren nächsten Campingplatz bei Himare an einem herrlichen Strand.

Wir bleiben zwei Tage.

Nun geht es weiter zur griechischen Grenze. Wir sind schon gespannt ob wir diesmal die richtige Straße finden! - Und es klappt. Die Strecke ist gut ausgebaut, es geht flott voran. Einzig allein das verschiedene Getier ist allgegenwärtig.

 

Nach 1700 km erreichen wir amMittwoch, den 15. September die griechische Grenze.

Es ist errliches Wetter bei sommerlichen Temperaturen von 28° bis 30°


Damit beende ich meine Berichte unserer Wohnmobilreise. Mein Datenvolumen ist nun endgültig verbraucht.